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Schichtdicke Die Messung von Beschichtungsstärken sind bspw. von der Lackmessung Quick-Finder Schichtdicke bei PKWs her bekannt. Tatsächlich sind diese Messungen in industriellen Anwendungen weitaus gebräuchlicher. Hier wird die Starke von Veredelungen der Oberflächen, wie Galvanisierungen, Verzinkungen etc. oder auch Lackierungen gemessen. Grundsätzlich gibt es zwei Messprinzipien für die Bestimmung von Schichtstärken: Typ F: Nichtmagnetische Schichten auf magnetischen Metallen, wie Eisen oder Stahl (Prinzip der magnetischen Induktion). Einige beispielhafte Materialkombinationen sind: 1) [Aluminium, Chrom, Kupfer, Gummi, Lack] auf 2) [Stahl, Eisen, Legierungen, magnetische Edelstähle] Typ N: Nichtmagnetische Schichten auf nichtmagnetischen Metallen, wie Aluminium (Wirbelstrom-Prinzip). Einige beispielhafte Materialkombinationen sind: 3) [Lack, Farbe, Emaille, Chrom, Kunststoffe] auf 4) [Aluminium, Messing, Blech, Kupfer, Zink, Bronze] Typ FN: Alle Schichten wie bei Typ F und N auf allen Metallen wie bei Typ F und N (Kombination aus magnetischen Induktions- und Wirbelstrom-Prinzip)
Standardabweichung Maß der Übereinstimmung bei Wiederholungsmessungen (z.B. Waage) unter denselben Bedingungen. Meist 1 d oder kleiner. Qualitätsmerkmal. (siehe auch ➔ Reproduzierbarkeit)
Stückzählen von Einzelteilen Man wiegt z. B. 10 gleiche Teile; die ➔ Referenzstückzahl ist 10. Nun bildet die Waage automatisch das Durchschnittsgewicht je Teil. Ab jetzt werden die zu zählenden gleichen Teile sofort in Stück angezeigt. Hier gilt: Je höher die Referenzstückzahl, desto größer die Zählgenauigkeit.
Summieren Beliebig viele Einzelwägungen werden automatisch zu einer Gesamtsumme addiert, zum Beispiel alle Einzelwägungen einer Charge.